Last Updated on Juli 8, 2026 by Sharky & Schneggi
Vier Tage Hamburg vergehen leider schneller, als einem lieb ist. Nach unserem Aufenthalt im B&B Hotel Hamburg-Wandsbek stand am letzten Tag bereits der Checkout an. Da unser FlixTrain aber erst am Nachmittag zurück nach Duisburg fuhr, blieb noch genügend Zeit für einen letzten Programmpunkt.
Und der hatte es in sich: Das Museum der Illusionen Hamburg stand schon seit längerer Zeit auf unserer Liste. Im Nachhinein können wir sagen: Der Besuch hat sich definitiv gelohnt – auch wenn der Eintrittspreis zunächst etwas abschreckt.



Museum der Illusionen Hamburg – unsere Erfahrungen
Nach dem Auschecken machten wir uns direkt auf den Weg zum Museum der Illusionen Hamburg, das nur wenige Gehminuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt liegt. Die zentrale Lage ist ideal, wenn man – so wie wir – den letzten Urlaubstag noch sinnvoll nutzen möchte.
Schon beim Betreten des Museum der Illusionen in Hamburg wird klar, dass es sich hier nicht um ein klassisches Museum handelt. Statt still vor Vitrinen zu stehen, wird hier ausprobiert, fotografiert und gestaunt. Über 50 interaktive Exponate, verblüffende optische Täuschungen und knifflige Rätsel sorgen dafür, dass man ständig ins Grübeln kommt.
Mal wirkt ein Raum plötzlich schief, dann schrumpft eine Person scheinbar auf Zwergengröße oder wächst auf mehrere Meter an. Viele der Illusionen funktionieren erst richtig, wenn man selbst Teil davon wird. Genau das macht den Reiz aus.
Natürlich entstanden dabei auch jede Menge lustige Fotos, über die wir noch auf der Rückfahrt schmunzeln mussten.



Lohnt sich das Museum der Illusionen Hamburg?
Ganz klar: Ja.
Das Museum ist modern gestaltet, die Mitarbeitenden waren freundlich und die Exponate machen wirklich Spaß. Egal ob als Paar, mit Freunden oder mit Kindern – hier kommt eigentlich jeder auf seine Kosten.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings.
Mit derzeit rund 16 Euro Eintritt pro Erwachsenen ist der Besuch nicht gerade günstig. Je nachdem, wie intensiv man sich mit den einzelnen Stationen beschäftigt, verbringt man etwa eine bis anderthalb Stunden im Museum. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist deshalb sicherlich Geschmackssache.
Trotzdem würden wir das Museum der Illusionen Hamburg weiterempfehlen. Es ist eine schöne Abwechslung zu den klassischen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt und sorgt garantiert für den einen oder anderen Aha-Moment.



Plötzlich mitten im Ironman Hamburg
Nach unserem Museumsbesuch wollten wir eigentlich ganz entspannt Richtung Hamburger Hauptbahnhof laufen.
Eigentlich.
Denn an diesem Tag fand gleichzeitig der Ironman Hamburg statt. Zahlreiche Straßen waren abgesperrt und überall standen Zuschauer, die die Athletinnen und Athleten lautstark anfeuerten.
So wurde unser Spaziergang ungeplant zu einem kleinen Ausflug entlang der Laufstrecke. Obwohl wir den Ironman gar nicht bewusst eingeplant hatten, war die Atmosphäre wirklich beeindruckend. Die Stimmung an der Strecke war großartig und es machte Spaß, den Sportlern zumindest ein kleines Stück ihres Wettkampfs zuzusehen.
Ein letzter Burger bei Jim Block
Bevor wir endgültig Abschied von Hamburg nehmen mussten, meldete sich natürlich noch einmal der Hunger.
Unsere Wahl fiel auf Jim Block in der Kirchenallee – praktisch gelegen und perfekt für einen schnellen Happen vor der Zugfahrt.
Geschmacklich wurden wir nicht enttäuscht. Die Burger waren frisch zubereitet, das Fleisch saftig und auch die Pommes konnten überzeugen. Wer Burger mag, macht hier grundsätzlich nichts falsch.
Allerdings muss man mittlerweile auch sagen: Günstig ist Jim Block schon lange nicht mehr. Für Burger, Beilage und Getränk kommt mittlerweile eine ordentliche Summe zusammen.
Einen kleinen Dämpfer gab es außerdem noch: Während unseres Besuchs fielen uns mehrere Ameisen im Gastraum auf. Das war zwar kein großes Drama und änderte nichts am Geschmack des Essens, hinterließ aber dennoch einen etwas unschönen Eindruck.
Rückfahrt mit dem FlixTrain – natürlich nicht ohne Verspätung
Irgendwann war dann leider der Moment gekommen, den wohl niemand am Ende eines schönen Kurzurlaubs mag.
Es ging zurück zum Hamburger Hauptbahnhof.
Dort wartete bereits unser FlixTrain nach Duisburg. Oder besser gesagt: Er ließ auf sich warten.
Wie schon auf anderen Fahrten blieb leider auch diesmal eine Verspätung nicht aus. Irgendwie scheint das bei unseren FlixTrain-Reisen inzwischen fast schon Tradition zu sein.
So kamen wir deutlich später als geplant wieder in Duisburg an. Nach vier erlebnisreichen Tagen war die Heimfahrt entsprechend lang.
Zum Glück mussten wir am nächsten Morgen nicht direkt wieder arbeiten. Ein freier Tag wartete bereits auf uns – und den konnten wir nach der späten Ankunft wirklich gut gebrauchen.
Fazit: Vier wunderschöne Tage in Hamburg
Eigentlich begann diese Reise aus einem ganz besonderen Anlass: dem 100. Geburtstag von Sharkys Oma. Alleine dieses außergewöhnliche Familienfest hätte die Fahrt nach Hamburg schon unvergesslich gemacht.
Dass wir die Feier gleichzeitig mit einem viertägigen Städtetrip verbinden konnten, machte das Wochenende aber erst richtig rund.
Los ging es mit der entspannten Nachtzugfahrt im FlixTrain von Duisburg nach Hamburg. Bei unserem Hamburg Trip Tag 2 erkundeten wir das wunderschöne Treppenviertel in Blankenese und spazierten am Elbstrand entlang. Der Höhepunkt war natürlich an Tag 3 die Geburtstagsfeier in den Krameramtsstuben, bevor wir anschließend noch mehrere Stunden im Miniatur Wunderland verbrachten. Den gelungenen Abschluss bildete schließlich das Museum der Illusionen Hamburg an Tag 4, das uns mit seinen kreativen Ideen und vielen Mitmach-Stationen positiv überrascht hat bevor es dann für uns zurück nach Duisburg ging.
Hamburg gehört für uns schon seit vielen Jahren zu unseren Lieblingsstädten in Deutschland. Nach diesen vier Tagen können wir das mehr denn je unterschreiben.
Und eines steht schon jetzt fest:
Sharkys Geburtsstadt ist einmal jährlich fast ein Muss geworden. Lasst euch überraschen, was wir beim nächsten Mal unternehmen 🙂
Unsere komplette Hamburg-Serie
Falls ihr die vorherigen Teile noch nicht gelesen habt, findet ihr hier unsere komplette Hamburg-Reihe:
- Tag 1: Hamburg wir kommen! Mit dem FlixTrain-Nachtzug von Duisburg nach Hamburg – Die entspannte Anreise und unsere ersten Eindrücke der Hansestadt.
- Tag 2: Hamburg Tag 2: Treppenviertel Blankenese und Elbstrand – Einer der schönsten Stadtteile Hamburgs mit herrlichem Elbblick.
- Tag 3: Geburtstagsparty in den Krameramtsstuben & Miniatur Wunderland – Der eigentliche Anlass unserer Reise und ein Besuch der wohl bekanntesten Modellbahnanlage der Welt.
- Hotelbewertung: B&B Hotel Hamburg-Wandsbek – Unsere Bewertung – Unser ehrlicher Eindruck vom Hotel während des Aufenthalts.
Vielen Dank, dass ihr uns auf unserem kleinen Hamburg-Abenteuer begleitet habt. Vielleicht konnten wir euch ja die eine oder andere Inspiration für euren eigenen Besuch in der Hansestadt mitgeben.
