Hamburg – Wir kommen – Tag 1 – Nachtzug von Duisburg nach Hamburg

Last Updated on Juni 22, 2026 by Sharky & Schneggi

Der Wecker klingelte mitten in der Nacht – oder besser gesagt: Eigentlich waren wir gar nicht erst schlafen, sondern haben die Nacht mit unserem neuen Lieblingsspiel „Smurf Karts“ durchgespielt..

Gegen 3.30 Uhr morgens stiegen Schneggi und Sharky (nach einer erstaunlich unkomplizierten Fahrt mit dem Nachtbus) am Duisburger Hauptbahnhof in den ICE Richtung Hamburg (Man könnte ihn auch Nachtzug nennen). Da der Flixtrain uns im Stich gelassen hat (siehe unser Artikel „Flixtrain storniert Züge„), sind wir auf die Deutsche Bahn umgeschwenkt.

Es gab nämlich eine Nachtzug Verbindung, die auch noch am Günstigsten war. Diese war eigentlich für 2:50 anvisiert, fuhr dann aber erst um 3:30 (Es ist für Sharky nach wie vor unbegreiflich, wie ein Zug bei quasi leeren Gleisen soviel Verspätung aufbauen kann), sei es drum, zum Glück hat der MC Donalds am Duisburger Hauptbahnhof rund um die Uhr auf, sodass wir zumindest einen Kaffee bekommen haben.

Nachtzug Anzeige

Die Zugfahrt mit dem „inoffiziellen Nachtzug“ verlief grundsätzlich problemlos. Dank der von Schneggi organisierten Nackenkissen und Sitzplatzreservierung konnten wir unterwegs sogar ein wenig schlafen. Das war auch dringend nötig, denn unser Zug war brechend voll. Wie wir von einigen Mitreisenden erfuhren, waren zuvor gleich zwei ICE-Verbindungen ausgefallen. Entsprechend viele gestrandete Reisende hatten sich auf unseren Zug verteilt. Gemütlich war für die meisten anders – aber immerhin kamen wir mit dem Nachtzug zusammengekuschelt pünktlich ans Ziel.

schnarkiesworld ice

Bereits gegen halb acht morgens rollten wir mit dem „Nachtzug“ in Hamburg Hauptbahnhof ein. Eigentlich tatsächlich eine schöne Art zu reisen wenn die Verspätung nicht gewesen wäre. Statt direkt ins Hotel zu fahren, schlossen wir zunächst unser Gepäck am Hamburger Hauptbahnhof ein und machten uns direkt auf den Weg zu Sharkys Mutter, die in einem kleinen Dorf südlich von Hamburg lebt. Ein kurzer Ritt mit der Regionalbahn, ein paar Blümchen bei REWE vor Ort geholt, ein kurzer Fußmarsch händchenhaltend durch die Felder und halb ländlicher Idylle (Große Trecker sind schon echt laut) und schon waren wir da.

Dort warteten bereits frischer Kaffee und ein leckeres Frühstück auf uns. Nach vielen Gesprächen, Gelächter und mehreren Tassen Kaffee verging die Zeit wie im Flug. Schneggi entdeckte am Haus von Sharkys Mutter sogar eine Schneggi 😀 Erst am frühen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg.

Langsam machte sich die kurze Nacht (und dann auch noch im Nachtzug) dann doch bemerkbar, trotzdem haben wir uns noch aufgerafft und sind vom Hamburger Hauptbahnhof ins Carolinenviertel, vorbei am neu begrünten Bunker auf dem Heiligengeistfeld, bis ins Schanzenviertel geschlendert. Eine wirklich schöne Tour, die von halb zerfallenem Altbau über Arbeiterhäuschen bis hin zu hervorragend herausgeputztem Jugendstil alles abdeckt. Im Schanzenviertel haben wir sehr viel gebummelt, hier gibt es die „freien“ kleinen Läden tatsächlich noch. Alternative Klamotten, nutzloser Nippes, durchgestylte Postkarten, es gibt einfach alles. So langsam meldete sich bei uns das frühe Aufstehen.

Also kurz unsere Sachen aus den Schließfächern geholt und ab ins B&B Hotel Hamburg Wandsbek. Bloß nicht großartig hinlegen, sondern direkt los zum Essen, bevor sich die Müdigkeit breit macht.

Nach dem Check-in im B&B Hotel Hamburg Wandsbek und dem Abladen unseres Gepäcks meldete sich der Hunger. Unsere Wahl fiel auf das Koz Adana Restaurant wo wir uns mit köstlichen Köfte und saftigen Lammspießen stärkten. Ein wirklich sehr leckeres Essen, super Service und der Preis war auch in Ordnung, es muss beim Gedanken an türkisches Essen ja nicht immer Döner sein 😀 Ein gelungener Auftakt für unseren Hamburg-Trip.

Viel länger hielt der Tag allerdings nicht mehr an. Nach der Anreise mit dem Nachtzug, dem Besuch bei Sharkys Mutter und dem guten Essen waren die Akkus endgültig leer. Für Schneggi und Sharky ging es deshalb ungewöhnlich früh zurück ins Hotel – und dort nach 40 Stunden zusammengekuschelt ins Bett.

Manchmal sind die besten Reisetage eben die, an denen eigentlich gar nicht viel passiert. 😊

Schnarkiesworld Hamburger Umland

Hier geht es zu Tag 2 unseres Hamburg Trips…

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