Hamburg Tag 3 – Geburtstagsparty in den Krameramtsstuben & Miniaturwunderland

Last Updated on Juni 22, 2026 by Sharky & Schneggi

Nach den ersten beiden erlebnisreichen Tagen in Hamburg sollte der Samstag etwas ganz Besonderes werden. Schließlich stand der 100. Geburtstag von Sharkys Oma kurz bevor – ein Anlass, den man nicht alle Tage feiern darf.

Der Tag begann allerdings ganz entspannt. Zum Frühstück ging es zunächst in die Bäckerei Junge in Hamburg Wandsbek, die nur wenige Minuten vom Hotel entfernt lag. Gut gestärkt machten wir uns anschließend mit der S-Bahn von der Haltestelle Wandsbeker Chaussee auf den Weg in die Innenstadt von Hamburg.

Familienfeier in den Krameramtsstuben Hamburg

Der eigentliche Höhepunkt des Tages wartete in den historischen Krameramtsstuben Hamburg. Die liebevoll erhaltenen Fachwerkhäuser zählen zu den bekanntesten historischen Ensembles der Hansestadt Hamburg und versprühen einen ganz besonderen Charme. Schon beim Betreten fühlt man sich ein wenig in eine andere Zeit versetzt.

Für den bevorstehenden 100. Geburtstag von Sharkys Oma war in den Krameramtssuben Hamburg ein eigener Raum reserviert worden. Die gemütliche Atmosphäre eignete sich hervorragend für eine Familienfeier dieser Größenordnung und sorgte dafür, dass sich alle Gäste schnell wohlfühlten.

Besonders positiv fiel uns das Personal auf. Trotz der Größe unserer Gesellschaft waren die Mitarbeiter in den Krameramtsstuben Hamburg jederzeit freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Getränke wurden zügig serviert und auch bei Sonderwünschen hatte man stets das Gefühl, willkommen zu sein.

Auch die Küche konnte überzeugen. Den Auftakt machte eine klassische Büsumer Krabbensuppe, die angenehm würzig und geschmacklich sehr ausgewogen war. Als Hauptgang wurden traditionelle Rouladen serviert, die herausragend waren und zur norddeutschen Atmosphäre des Hauses passten. Abgerundet wurde das Menü durch eine leckere Sorbet Variation als Dessert.

Mindestens genauso schön wie das Essen und die Location war jedoch das Wiedersehen mit zahlreichen Verwandten. Einige Familienmitglieder hatten wir seit zehn oder sogar fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen. Entsprechend gab es viel zu erzählen, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und alte Geschichten wieder aufleben zu lassen.

Wer in Hamburg nach einer besonderen Location für eine Familienfeier, einen runden Geburtstag oder ein anderes Fest sucht, sollte die Krameramtsstuben definitiv in Betracht ziehen. Man kann hier natürlich auch normal essen gehen, muss aber Glück mit einem Platz haben. Die historische Kulisse, die gute Küche und der freundliche Service haben bei uns einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen.

Drei Stunden Staunen im Miniatur Wunderland

Nach der Feier war der Tag allerdings noch längst nicht vorbei. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins Miniatur Wunderland.

Für Sharky war der Besuch fast schon eine kleine Reise in die Vergangenheit. Der letzte Besuch lag schließlich rund 15 Jahre zurück. Damals war die Anlage bereits beeindruckend, doch was seitdem entstanden ist, sprengt stellenweise jede Vorstellung.

Schon nach wenigen Minuten wird klar, warum das Miniatur Wunderland zu den beliebtesten Attraktionen Hamburgs gehört. Überall gibt es etwas zu entdecken. Und mit „überall“ ist wirklich überall gemeint. In nahezu jeder Szene haben die Modellbauer kleine Gags, verrückte Situationen oder liebevolle Details versteckt. Mal entdeckt man eine kuriose Party, mal eine völlig absurde Alltagsszene und manchmal fragt man sich einfach nur, wer auf diese herrlich bekloppte Idee gekommen ist.

Genau das macht den besonderen Reiz aus. Während man anfangs noch die großen Landschaften, Züge und Flughäfen bestaunt, richtet sich der Blick irgendwann automatisch auf die vielen kleinen Geschichten, die überall erzählt werden.

Besonders gelungen sind auch die interaktiven Stationen. An verschiedenen Stellen können Besucher selbst aktiv werden und per Knopfdruck Ereignisse auslösen. Plötzlich setzt sich etwas in Bewegung, Lichter beginnen zu blinken oder irgendwo auf der Anlage passiert etwas Unerwartetes. Diese kleinen Mitmach-Momente sorgen dafür, dass der Besuch im Miniaturwunderland Hamburg noch lebendiger wirkt.

Auch das Restaurant ist ein Highlight für sich. Besonders schön die einzelnen Zug-Abteilungen die mit kleinen Bildern aus der Miniaturwelt dekoriert sind. Zusätzlich gibt es eine eigene Familienabteilung mit Kinderecke.

Obwohl wir rund drei Stunden dort verbrachten, hatten wir am Ende nicht das Gefühl, alles gesehen zu haben. Wahrscheinlich könnte man problemlos einen ganzen Tag dort verbringen und würde trotzdem noch neue Details entdecken (Für Schneggi war es stellenweise zu voll und man könnte überlegen den Besucherandrang besser zu steuern).

Ein langer Tag geht zu Ende

Als wir schließlich wieder im Hotel ankamen, machte sich der ereignisreiche Tag dann doch bemerkbar. Zwischen Familienfeier, unzähligen Gesprächen, leckerem Essen und mehreren Stunden im Miniatur Wunderland waren die Akkus endgültig leer.

So fiel der Samstag für uns ausnahmsweise einmal ohne langes Abendprogramm aus. Wir fielen praktisch direkt ins Bett und waren gefühlt eingeschlafen, noch bevor der Kopf das Kissen richtig berührt hatte.

Nach einem Tag voller schöner Begegnungen, vieler Erinnerungen und neuer Eindrücke hätte der Abschluss allerdings kaum passender sein können. Ein 100. Geburtstag mit lange nicht mehr gesehenen Familienmitgliedern und anschließend ein Besuch im Miniatur Wunderland – viel mehr Hamburg und viel mehr besondere Momente passen wohl kaum in einen einzigen Tag.

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