Sharky hatte schon länger vom Skydiving Bottrop gehört. Die Berichte klangen nach Adrenalin und der Art von Nervenkitzel, die man nicht einfach mal so vergisst. Sharky hatte Geburtstag, Schneggi weiß, Sharky mag Adrenalin, also auf ins Skydiving Bottrop, soll Sharky diese Erfahrung doch ruhig mal machen.
Schneggi hingegen entschied sich, auf Nummer sicher zu gehen: Boden, sichere Schuhe, Cola – fertig. Wer braucht schon Wind, der einem die Haare durcheinander wirbelt und vor allem auch nur den Hauch eines Risikos von Höhe, wenn man auch einfach zugucken kann?

Die Anreise zum Skydiving Bottrop & der Check In
Die Anreise war überraschend entspannt. Vom Bottroper Busbahnhof kommt man problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin – wer hätte gedacht, dass das Skydiving in Bottrop so unkompliziert erreichbar ist? Laut Google Maps ist die Anlage mitten im Nirgendwo. Wobei man dazu sagen muss, dass der Bus nicht allzu oft fährt.
Kaum ausgestiegen, steht man schon vor der Röhre, die aussieht, als hätte jemand ein vertikales U-Boot mitten ins Nirgendwo gestellt. Den Parkplatz und die Straße davor sollte man tunlichst nicht zu genau inspizieren, es ist wirklich weder schön noch einladend (Doch schon echt viel Müll, ungemähter Rasen, völlig abgerockte Schilder „aus besseren Zeiten“ etc.)
Der Checkin erfolgte unkompliziert über bereitgestellte Terminals. Schnell erhielt man einen Anzug und einen Helm (Sharky ist ein großer Fan von Sturmhaubenpflicht bezüglich Hygiene, diese gab es hier nicht und ob die Helme so gründlich desinfiziert werden lassen wir dahingestellt)

Sicherheitseinweisung und Start im Skydiving Bottop
Nachdem Sharkys Gruppe aufgerufen wurde, sich umgezogen hatte (keine getrennten Umkleiden, man trägt aber seine „normale“ Straßenkleidung unter dem Suit) und bereitstand, gab es in einem separatem Raum eine Sicherheitseinweisung, wo die Grundverhaltensregeln, das Verhalten während des Fluges und allgemeine Sicherheitshinweise vorab per Video erklärt wurden. Auch die grundlegenden Bewegungen für den Flug wurden erklärt (aber seien wir ehrlich, ob man die hört oder nicht, man muss es selber erleben und „seinen Weg“ finden)
Fliegen im Skydiving Bottop
Sharky durfte an diesem Tag dreimal fliegen, jeweils zwei Minuten. Zwei Minuten, in denen der Körper relativ schnell entschied, dass „Muskelkater“ ab sofort der neue Begleiter für die nächsten Tage wird.
Die ersten Sekunden im Windkanal fühlten sich an wie „Hilfe, mein Körper macht, was er will“, gefolgt von einem berauschenden Gefühl, tatsächlich zu schweben, wieder abgelöst von „Was zur Hölle tue ich hier“. Die Arme zappelten, die Beine zitterten, der Rücken schrie – aber Sharky grinste, wenngleich sich insbesondere zu Anfang mangelnde Kontrolle absolut nicht verbergen ließ.
Die Anleiterin sorgte aber immer wieder gekonnt dafür, dass man sich trotzdem entspannte, gab mittels Handzeichen Anleitungen für eine bessere Kontrolle, es war super (Für Sharky war es kein Problem, dass die Unterweisung und Co ausschließlich auf Englisch erfolgten, das muss man für sich wissen und ggf. beim Checkin was sagen, wenn das ein Problem ist (man muss aber kein Muttersprachniveau dafür haben))
Besonders beeindruckend waren die geführten Flüge mit der Anleiterin. Sie lotste Sharky hoch, runter, links, rechts – und Sharky hatte das Gefühl, dass man ohne diese Expertin wohl einfach nur durch die Luft geschubst würde wie ein Stofftier im Ventilator. Mit ihr war es tatsächlich ein Heidenspaß, nur dass der Boden (gefühlt) meilenweit entfernt (Es waren nur ein paar Meter) war und jeder Muskel im Körper spätestens nach der zweiten Runde schrie „ICH BIN DAAAA!!!“. Ein Tipp für alle Skydiving-Anfänger: Schraubt den Anspruch alles sofort zu können an euch selber runter und lasst euch einfach gehen, wenn man zu verbissen darangeht, werdet Ihr keinen Spaß haben,



Und was hat Schneggi im Skydiving Bottrop gemacht?
Schneggi beobachtete alles vom sicheren Rand aus. Sie sah Sharky (trotz Unsicherheit) strahlen, während er versuchte die Balance zu halten, und gleichzeitig bemerkte sie die leichten Wackler beim Aufsetzen auf dem Boden. Muskelkater deluxe, aber glücklich. Zwischendurch konnte man sehen, dass Sharky zwar erschöpft war, aber mit jedem Flug noch breiter grinste – genau das ist das Gefühl, das Skydiving in Bottrop so besonders macht.
Das Drumherum war unkompliziert. Das Team vor Ort ist locker, kompetent und ein bisschen nerdig, wenn es um Luftphysik geht – genau die richtige Mischung, um Angst abzubauen und gleichzeitig für Action zu sorgen. Wer keinen eigenen Wagen hat, muss nicht verzweifeln: die Anreise vom Bottroper Busbahnhof ist einfach, schnell und stressfrei.

Fazit der Skydiving Bottrop Erfahrung
Am Ende des Tages standen beide da: Sharky voller Euphorie, und Schneggi, zufrieden mit der sicheren Bodenperspektive. Zusammen bildeten sie die perfekte Mischung aus Action und Beobachtung 😀 Wer Skydiving in Bottrop ausprobiert, erlebt nicht nur das pure Schwebegefühl, sondern auch den kleinen Wettkampf zwischen Körperkraft und Adrenalin.
Wer den Kick sucht, muss nicht gleich aus einem Flugzeug springen. Der Windkanal bietet genug Adrenalin, und die geführten Flüge sind der perfekte Einstieg. Sharky kommt definitiv wieder, Schneggi darf diesmal wieder anfeuern – und wir können nur sagen: Wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, wird so schnell nicht vergessen, wie es sich anfühlt durch die Luft zu tanzen oder zumindest 2 – 6 Minuten zu schweben.
ABER: Wie beispielsweise beim Moxy Düsseldorf Süd auch schon bemängelt, warum schafft man es einfach nicht den Außenbereich zumindest sauber zu halten? Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, dass hin und wieder mal jemand guckt. Egal, hier kommt ihr zum Skydiving Bottrop, die neben Bottrop noch zwei andere Standorte in Deutschland betreiben.
