Manchmal braucht es nach einer anstrengenden Woche einfach einen Tapetenwechsel. Raus aus dem Alltag, rein in etwas völlig anderes. Genau das haben wir uns gedacht und uns spontan für die Dinoworld-Tage im Kölner Zoo entschieden. Schon beim Ankommen lag so eine leichte Vorfreude in der Luft – dieses Gefühl von „Heute erleben wir was zusammen“. Händchen haltend ging es durch den Eingang, und spätestens nach den ersten Metern war klar: Das wird kein normaler Zoobesuch.
Denn hier trafen gleich zwei Welten aufeinander – klassische Zootiere und riesige Dinosauriermodelle, die plötzlich zwischen Gehegen und Wegen auftauchten. Eine Mischung, die überraschend gut funktioniert hat.
Tiere, Dinosaurier und unerwartete Momente
Natürlich standen erstmal die echten Bewohner des Zoos im Mittelpunkt. Der Kölner Zoo gehört ja ohnehin zu den schönsten Zoos in Deutschland, und man merkt schnell, dass hier viel Wert auf großzügige Anlagen und abwechslungsreiche Gestaltung gelegt wird. Wir sind ziemlich entspannt durch die Wege geschlendert, immer wieder stehen geblieben, haben uns angeschaut, was die Tiere so treiben – und zwischendurch einfach den Moment genossen.
Ein echtes Highlight (und gleichzeitig irgendwie herrlich lustig) waren die Paviane. Die waren nämlich in einer Art Gänsemarsch unterwegs, einer hinter dem anderen, als hätten sie einen geheimen Termin. Wir standen bestimmt mehrere Minuten da und mussten lachen. Genau diese spontanen Situationen sind ja oft die schönsten Erinnerungen bei solchen Ausflügen.
Und dann waren da natürlich die Dinosaurier.
Überall im Zoo verteilt standen lebensgroße Modelle. Es hat schon etwas Besonderes, wenn man gerade noch Flamingos beobachtet hat und plötzlich vor einem riesigen T-Rex steht. Diese Kombination aus Natur, echten Tieren und Urzeitkulisse hatte fast schon etwas Abenteuer-Park-mäßiges, ohne dass der Zoocharakter verloren ging.
Händchen halten zwischen Urzeitgiganten
Was wir an solchen Tagen immer besonders mögen: einfach gemeinsam Zeit haben. Kein Stress, keine Termine, nur zusammen unterwegs sein. Zwischendurch ein kurzer Kuss, während irgendwo im Hintergrund ein Dinosaurier brüllt – klingt kitschig, war aber genau so ein Moment, der hängen bleibt.
Man merkt einfach, wie gut solche kleinen Auszeiten tun können.
Das große Highlight: Die Dino-VR-Experience
Das absolute Highlight unseres Besuchs war aber die Dino-VR-Experience.
Kurz gesagt: Man setzt eine VR-Brille auf und taucht in eine virtuelle Dinosaurierwelt ein. Und das Ganze war wirklich überraschend gut gemacht. Die Immersion, die Bewegungen, die Nähe zu den Dinosauriern – man vergisst ziemlich schnell, dass man eigentlich nur in einem Raum steht. Wir waren beide total begeistert und hatten danach dieses typische „Wow, das war cool“-Gefühl. Sharky war natürlich danach direkt Feuer und Flamme für Schnarkiesworld eine eigene VR Brille zu kaufen.

ABER.
Man muss auch ehrlich sagen: Für rund 10 Minuten Erlebnis ist der Preis schon nicht ganz ohne. Es ist definitiv kein Schnäppchen. Ob es sich lohnt, hängt stark davon ab, wie sehr man auf VR steht. Für uns persönlich war es das wert, weil es einfach Spaß gemacht hat und etwas Besonderes war – aber günstig ist anders.
Atmosphäre und Gesamteindruck
Was uns besonders gefallen hat:
✅ Kombination aus Zoo und Dinosaurier-Event
✅ Viele Tiere und abwechslungsreiche Wege
✅ Lustige Momente wie die Paviane im Gänsemarsch
✅ Sehr gute VR-Experience
✅ Perfekt für einen gemeinsamen Ausflug
Was man wissen sollte:
⚠️ VR-Erlebnis relativ teuer für die kurze Dauer
⚠️ Bei gutem Wetter und Eventzeiten kann es voller werden
Fazit: Ein Ausflug, der sich gelohnt hat
Die Dinoworld-Tage im Kölner Zoo waren für uns eine richtig schöne Mischung aus Erlebnis, Entspannung und gemeinsam verbrachter Zeit. Es gab viel zu sehen, viel zu lachen und mit der VR-Experience sogar noch ein kleines Abenteuer obendrauf. Das Wetter hätte deutlich besser als grau in grau und stellenweise Regen sein können, aber es war für uns trotzdem ein wirklich kurzweiliger Tag und ein sehr schöner Ausflug.
Am Ende des Tages sind wir müde, aber glücklich nach Hause gefahren – genau dieses Gefühl von „Das war ein richtig guter Tag“. Händchen haltend, ein bisschen kaputt von den vielen Eindrücken, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Kopf.
Und genau darum geht es ja eigentlich.